Maniok-Bällchen

Yuca fertig

Frittierte Bällchen aus Maniok

Maniok ist eine Wurzelknolle, die ihren Ursprung in Südamerika hat. Mittlerweile kennt man sie auch hier. In Peru nennt man den Maniok Yuca. So ist auch der Originalname des Rezeptes: Bolitas de Yuca. Der Geschmack ist ähnlich wie der einer Kartoffel. Man isst die Yuca häufig einfach geschält und dann gekocht als Beilage. Zu diesen Yuca-Bällchen verarbeitet, kann sie auch gut als Aperitiv serviert werden. Zum Binden wird bei der Zubereitung oft ein Ei verwendet. Ich habe Tapiokastärke benutzt. Dieses weisse Pulver wird aus Maniok hergestellt. Damit die Tapioka-Stärke ihre bindende Wirkung entfaltet, muss sie in etwas Wasser erhitzt werden.

Maniok/ Yuca

Maniok/ Yuca

Dauer

40min

Zutaten (ergibt ca. 25 Bällchen)

❖ 1kg Maniok

❖ Salz

❖ 3EL Margarine

❖ 6EL Wasser

❖ 1TL Tapioka-Stärke

❖ Öl zum Frittieren

Zubereitung

  1. Den Maniok schälen und in grobe Stücke schneiden. Diese in kochendem Salzwasser kochen, bis sie weich sind. Dann das Wasser abgiessen.
  2. Den gekochten Maniok in eine Schüssel geben, die Margarine und ca. 1TL Salz dazugeben und untereinander mischen.
  3. 6EL Wasser in einem kleinen Topf zusammen mit der Tapioka-Stärke erhitzen und immer rühren. Es bildet sich schnell eine geleeartige Konsistenz. Diese Masse zum Maniok geben und wieder alles untereinander mischen.
  4. Mit den Händen Bällchen formen.Yuca roh
  5. Diese in heissem Öl frittieren und anschliessend auf Haushaltspapier legen, damit überflüssiges Fett aufgesogen wird.

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9 thoughts on “Maniok-Bällchen

  1. Pingback: Was ist eigentlich... Maniok? | blog.speisekarte.de

  2. Hi Lucy,
    Vielen Dank für das Rezept. Ich wollte schon seit längerem mal Maniok machen. Jetzt habe ich ein super Rezept dazu 🙂 Sag mal, der Maniok wird nicht gestampft bevor er zu Bällchen geformt wird? Deine Bällchen sehen so schön rund aus. Danke für dein kurzes Feedback!
    Liebe Grüsse
    Denise

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    • Wenn du die masse mit deinen händen mischt kannst du den maniok mit den händen beim durchmischen zerdrücken, sonst ist der mixer sicher auch eine variante. Danke für den hinweis, du hast recht ich habe es nicht ausgeführt.:)

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  3. Die Bällchen sehen sehr lecker aus!Ich kenne Maniok aus Afrika, habe dort 6 Monate gearbeitet und das ist die Wurzel auch sehr verbreitet und in manchen Regionen sogar das Hauptnahrungsmittel!Allerdings habe ich es noch nie in dieser Form probiert=) Mir schmeckt Maniok sehr gut, die Bällchen muss ich unbedingt probieren!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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  4. Hallo,
    das sieht echt gut aus! Maniok wollte ich ohnehin schon lange mal probieren – kenne es nur aus Büchern. Wo kann ich Maniok am besten kaufen? Habe es bisher noch nirgendwo (bewusst) gesehen. Und wo liegt es preislich? Vermutlich muss ich aber noch etwas warten bis ich dein Rezept nachkochen kann. Denn zur Zeit mache ich einen Selbstversuch: Vegan kochen von Hartz-IV

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    • Dein selbstversuch ist ja super spannend! Sorry dass ich so spät zurück schreibe🙈
      Maniok habe ich bis jetzt hier in der schweiz nur in den grossen supermärkten entdeckt. Preislich doch etwas höher, kann dir aber nicht genau sagen wie viel..

      Liked by 1 person

  5. Pingback: Maniok-Bällchen | lucy's vegan recipes

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